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Kunstmuseum Bonn lädt zur digitalen Jawlensky-Ausstellung ein

Virtueller Rundgang und Interviews : Bonner Kunstmuseum zeigt seine Jawlensky-Schau digital

Es war einer der Wegbereiter der Moderne: Der russisch-deutsche Künstler Alexej von Jawlensky kommt in einer neuen Ausstellung in Bonn zu Ehren.

Das Kunstmuseum Bonn wird seine Ausstellung „Alexej von Jawlensky. Gesicht / Landschaft / Stillleben“ für digitale Besuche öffnen. Am 15. Dezember werde ein erster Live-Online-Rundgang mit Kurator Volker Adolphs angeboten, teilte das Museum mit. Außerdem werde diese Woche ein Interview mit Adolphs auf der Museums-Website abrufbar sein.

Kurz vor Weihnachten soll außerdem ein Ausstellungsrundgang online verfügbar sein. Die Schau, die wegen der Corona-Beschränkungen nicht wie geplant am Montag eröffnet werden konnte, werde zudem bis zum 16. Mai verlängert. Sie präsentiert rund 80 Gemälde und Zeichnungen Alexej von Jawlenskys (1864-1941).

Der russisch-deutsche Künstler zählte zum Umfeld der expressionistischen Münchner Künstlergruppe „Der blaue Reiter“ um Wassily Kandinsky und Franz Marc. Die Schau zeigt die Entwicklung Jawlenskys zu einem der Wegbereiter der Moderne. Zu sehen sind zentrale Werke seines Schaffens, das sich auf Porträt, Landschaft und Stillleben konzentrierte. Dabei werde sichtbar, wie sich Jawlensky mit allen künstlerischen Strömungen seiner Zeit auseinandersetzte und sich seine Formensprache zunehmend in Richtung Abstraktion bewegte, hieß es.

Nachdem Jawlensky Deutschland bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs verlassen musste, wandte er sich in der Schweiz einer abstrakten Formensprache zu.

Zugang unter www.kunstmuseum-bonn.de

(epd)