Guter Berufswunsch: „Irgendwas mit Musik“

Guter Berufswunsch: „Irgendwas mit Musik“

Als Zupfensemble wurden sie Bundessieger beim Wettbewerb „Jugend musiziert“: Jolina Beuren (17), Julia Koitzsch (18), Victoria Scheidt (17) und die Gitarren-Vesrtärkung Marco Di Canno (16).

2013 hatten sie als weibliches Trio bereits einen zweiten Preis auf Bundesebene gewonnen. Nun stehen die drei saarländischen Mandolinistinnen mit männlicher Gitarren-Verstärkung aus Bad Kreuznach ganz auf der Spitze des Siegertreppchens: Jolina Beuren (17), Julia Koitzsch (18), Victoria Scheidt (17) und Marco Di Canno (16) sind als Zupfensemble Bundessieger beim diesjährigen Wettbewerb "Jugend musiziert". "Wir wollten diesmal im Quartett mit Gitarre spielen, des anderen Klangs wegen und weil es dafür mehr Literatur gibt", erklärt Jolina Beuren. Sie kommt aus Wadgassen und spielt seit Jahren mit beim Wettbewerb, mit Gitarre und Mandoline. Cello streicht sie obendrein. Unterricht hatte sie anfangs bei ihrer Mutter, die den "Differter Saitenspielkreis" leitet, in dem das Trio zupft.

Außerdem greifen alle drei beim Saarländischen Jugendzupf- und Gitarrenorchester in die Saiten, das unter Leitung von Stefan Jenzer gerade seine aktuelle CD "Journey" präsentiert hat. Jenzer, Dozent an der Hochschule für Musik Saar (HfM), ist auch Jolinas Gitarrenlehrer; ihr Können auf der Mandoline perfektioniert sie bei Juan Carlos Muñoz (ebenfalls HfM). Julia (Wadgassen) und Victoria (Illingen) wiederum gehen bei Jolinas älterer Schwester in die Mandolinen-Lehre - sie studiert wie Jolinas Bruder Musik auf Lehramt an der HfM und der Uni des Saarlandes. Das ist auch das Berufsziel des Trios: "Irgendwas mit Musik", am liebsten Grundschulpädagogik. Mit ihrem Repertoire (Vivaldi, Turina, Muñoz ) haben sie überzeugt: Die Jury lobte insbesondere ihr organisches Zusammenspiel. Daher wollen sie auf jeden Fall zusammen bleiben - als Trio und als Quartett.

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