Problem für Frankfurter Museen: Grundstücke zu teuer: Wohin mit Frankfurts Kunst?

Problem für Frankfurter Museen : Grundstücke zu teuer: Wohin mit Frankfurts Kunst?

Die Stadt Frankfurt kann nicht wie geplant 2018 ein Zentraldepot für sechs ihrer Museen bauen. Der Grund: Die beauftragte städtische MuseumsBausteine Frankfurt GmbH findet nach Angaben des Kulturdezernats kein geeignetes Grundstück. „Der Baubeginn ist derzeit völlig ungewiss“, sagte eine Sprecherin des Dezernats. Die Grundstücksuche sei wegen der hohen Nachfrage auf dem Immobilienmarkt zunehmend schwierig.

  Die Stadt hatte 2014 entschieden, für das Architekturmuseum, das Museum Angewandte Kunst, das Museum der Weltkulturen, das Archäologische Museum, das Jüdische Museum und das Historische Museum ein gemeinsames Depot zu errichten. Damit will die Stadt jährlich Miete in Millionenhöhe sparen. Denn die Häuser können ihre wachsenden Sammlungen seit Jahren nicht mehr selbst aufnehmen. Die Bestände sind daher zu großen Teilen in angemieteten Magazinen untergebracht. Dafür zahlt die Stadt jährlich rund 1,75 Millionen Euro Miete. Der Neubau des Zentraldepots soll zwischen 15 und 20 Millionen Euro kosten.

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