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Geschichte der „Panama Papers“ soll verfilmt werden

Geschichte der „Panama Papers“ soll verfilmt werden

Die Geschichte um die Enthüllungen der sogenannten Panama Papers soll verfilmt werden. Wie der "Guardian" und die Presseagentur PA gestern berichteten, ist sich die Streaming-Plattform Netflix mit Bastian Obermayer and Frederik Obermaier über die Exklusivrechte zur Verfilmung ihre Buchs "Panama Papers: Die Geschichte einer weltweiten Enthüllung" einig geworden. Das bestätigten die beiden Journalisten der "Süddeutschen Zeitung"; sie waren die Einzigen, die direkt mit dem Whistleblower John Doe in Kontakt standen. Netflix-Chef Ted Sarandos sagte, er sei zuversichtlich, "dass wir eine packende Geschichte erzählen können, die eine ähnliche Wirkung entfaltet wie die Panama Papers, als sie zum ersten Mal auf den Titelseiten erschienen".

Die Panama Papers hatten im Frühjahr Schlagzeilen gemacht. In den mehr als 11,5 Millionen Dokumenten der panamaischen Anwaltskanzlei Mossack-Fonseca fanden sich zahlreiche Belege für undurchsichtige Geschäfte teilweise prominenter Persönlichkeiten. An der Auswertung beteiligten sich mehr als 400 Journalisten in 80 Ländern.

Anfang des Monats hatten Medien über Pläne des US-Regisseurs Steven Soderbergh für einen Film über die Panama Papers berichtet. Grundlage soll ein Buch des US-Journalisten Jake Bernstein sein, das aber noch nicht veröffentlicht wurde.