George Lucas kritisiert neuen „Star Wars“ als „Retro“-Film

George Lucas kritisiert neuen „Star Wars“ als „Retro“-Film

Der Kassenschlager "Star Wars: Das Erwachen der Macht" hat ein vernichtendes Urteil von seinem wohl wichtigsten Kritiker erhalten. "Star Wars"-Schöpfer George Lucas , der sein Imperium vor drei Jahren an Disney verkauft hatte, bezeichnete die Entwickler als "weiße Sklavenhändler ", die ihn nicht ausreichend am Entstehungsprozess beteiligt hätten.

Herausgekommen sei ein "Retro"-Film, statt mit neuen Planeten und Raumschiffen ein wirklich neues Werk zu schaffen, sagte Lucas im Interview mit PBS-Journalist Charlie Rose. "Dies sind meine Kinder", sagte Lucas über die Filme. "Ich liebe sie, ich habe sie erschaffen, ich bin sehr eng mit ihnen verbunden." Der Verkauf an Disney sei deshalb wie eine Trennung gewesen. Das Weltraummärchen auf seine Weise fortzusetzen, hätte Lucas zufolge vermutlich zehn Jahre gedauert, weshalb der heute 71-jährige Regisseur die Aufgabe abgetreten habe. Lucas entschuldigte sich allerdings später für den Begriff "weiße Sklavenhändler " in der "New York Times".

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