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Für 27 Millionen Euro entstand in Weimar das nun eingeweihte Bauhaus-Museum

Bauhaus-Jubiläum : Bauhaus-Museum in Weimar feierlich eröffnet

(epd) Mit einem Festakt ist am Freitag in Weimar das neue Bauhaus-Museum eröffnet worden. Bisher habe eine angemessene Präsentation und Darstellung der Design- und Kunstschule von ihrer Gründung 1919 bis zu ihrer Vertreibung 1925 in Weimar gefehlt, sagte Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke).

„Diese Lücke ist nun geschlossen, ab heute hat das Bauhaus am Ort seiner Entstehung eine hervorragende neue Adresse“, so Ramelow.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) würdigte das Bauhaus als „ein Synonym für die Moderne und Beleg dafür, wie innovative und starke Ideen Maßstäbe setzen“ Die Eröffnung des 27 Millionen Euro teuren Neubaus mit seinen über 1000 Objekten aus der Weimarer Zeit des Bauhauses bilde einen der Höhepunkte im Jubiläumsjahr 2019 für einen der erfolgreichsten kulturellen Exportartikel Deutschlands des 20. Jahrhunderts. Für die Ausstattung des von der Berliner Architektin Heike Hanada entworfenen Gebäudes und die Dauerausstellung standen nach Angaben der Klassik-Stiftung 5,6 Millionen Euro zur Verfügung. Der Neubau löst die frühere Ausstellung in der ehemaligen Kunsthalle ab, die von 1995 bis 2018 nur einen Bruchteil der etwa 13 000 Exponate zählenden Weimarer Sammlung zeigen konnte.