Kino: Filmfestival Ludwigshafen zählt weniger Zuschauer

Kino : Filmfestival Ludwigshafen zählt weniger Zuschauer

Das Festival des deutschen Films in Ludwigshafen hat in 2017 weniger Zuschauer angezogen als 2016. Zur 13. Auflage der Filmschau seien etwa 102 000 Besucher auf die Parkinsel im Rhein gekommen, sagte Festivaldirektor Michael Kötz, 10 000 weniger als 2016. Kötz führte das auf einen neuen Veranstaltungszeitraum und schlechtes Wetter zurück.

Das Festival des deutschen Films in Ludwigshafen hat in 2017 weniger Zuschauer angezogen als 2016. Zur 13. Auflage der Filmschau seien etwa 102 000 Besucher auf die Parkinsel im Rhein gekommen, sagte Festivaldirektor Michael Kötz, 10 000 weniger als  2016. Kötz führte das auf einen neuen Veranstaltungszeitraum und schlechtes Wetter zurück.

Der Festival-Filmkunstpreis ging an zwei Beiträge. Die mit 50 000 Euro dotierte Auszeichnung teilen sich „Casting“ von Nicolas Wackerbarth und „Western“ von Valeska Grisebach. Sie transportiere Motive des ältesten Filmgenres ins Heute und setze meisterhaft menschliche Konstellationen in Szene, befand die Jury.  Wackerbarth entführe die Zuschauer in den Mikrokosmos der Filmwelt und entlarve die Strukturen menschlicher Interaktion. Die Journalistin Elena Meilicke hat  den Siegfried-Kracauer-Preis für die „Beste Filmkritik“ erhalten. Der mit 3000 Euro dotierte Preis würdigt ihre Rezension von „Alles was kommt“ in der Zeitschrift „Cargo“.

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