Osteuropäischer Film: Filmfestival Cottbus beginnt mit Komödie über Nikosia

Osteuropäischer Film : Filmfestival Cottbus beginnt mit Komödie über Nikosia

Der erfolglose Musiker Yannis lebt über einem Dessous-Laden mit dem Namen „No Borders“ - im geteilten Nikosia. Mit der grenzüberschreitenden Komödie „Smuggling Hendrix“ ist am Dienstagabend das 29. Filmfestival Cottbus (5. bis 10. November) eröffnet worden.

Das Regiedebüt von Marios Piperides ist eine Koproduktion von Griechenland, Zypern und Deutschland, die das geteilte Nikosia thematisiert.

Bis zum Sonntag werden in Cottbus - also nahe der polnischen Grenze - über 200 Filme vorrangig aus Osteuropa gezeigt. Sie konkurrieren um ein Preisgeld von mehr als 75.000 Euro und die begehrte Preisskulptur Lubina (sorbisch: die Liebreizende).

Schirmherr des Festivals ist diesmal Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD). Er sagte zur Eröffnung: „Das Ende des Kalten Kriegs war zugleich der Anfang für das Filmfestival Cottbus. Seit 1991 hat es sich zu einem der weltweit führenden Festivals des osteuropäischen Films entwickelt.“

Mit den Filmen wollen die Organisatoren vor allem in die bewegten 1990er Jahre zurückblicken - etwa auf Ungarn, das Land, das wesentlich zur Öffnung der Mauer beitrug, aber heute mit autoritärer Führung für Schlagzeilen sorgt.

Filmfestival Cottbus

Olaf Scholz ist Schirmherr des Filmfestivals Cottbus. Foto: Patrick Pleul/dpa.

Smuggling Hendrix

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