Eurovision Song Contest soll umweltfreundlicher werden

Wien · Auch Umweltschützer sollen ihre Freude am Eurovision Song Contest (ESC) haben. Erstmals werde der kommende ESC am 23. Mai in Wien den ökologischen Vorgaben eines "Green Events" gerecht werden, sagte ORF-Intendant Alexander Wrabetz gestern in Wien . Dazu gehöre, dass der Strom für den Veranstaltungsort aus regenerativen Energien stamme, Abfall möglichst vermieden und die umweltbewusste Mobilität gefördert werde.

Ziel sei es, möglichst wenig klimaschädliches Kohlendioxid zu produzieren. Österreich sei laut Umweltminister Andrä Rupprechter (ÖVP) als Alpenland besonders vom Klimawandel betroffen.

Besondere Rücksicht werde zudem auf Behinderte genommen, sagte Wrabetz. Nicht nur die Stadthalle als Veranstaltungsort werde barrierefrei sein. Auch die Übertragung solle in dieser Hinsicht neue Standards setzen. Im Internet werde parallel zur TV-Übertragung ein Gebärden-Dolmetscher zum Einsatz kommen, der mit seinen Gesten auch ein Gefühl für die Musik vermitteln könne.

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