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Er prägte US-Fernsehserien wie „King of Queens“ und „Seinfeld“.

„Seinfeld“ und „King of Queens“ : Schauspieler Jerry Stiller gestorben

Der Komiker (und Vater von Ben Stiller) prägte US-Fernsehserien wie „King of Queens“ und „Seinfeld“.

Der Schauspieler Jerry Stiller („King of Queens“) ist tot. Er sei eines natürlichen Todes gestorben, twitterte sein Sohn, Darsteller und Regisseur Ben Stiller, am Montag. Stiller senior begann seine Karriere in den 1950er Jahren, aber erst ab 70 kam seine Karriere zur vollen Blüte. Dem deutschen Fernseh-Publikum dürfte vor allem seine Darstellung des launischen „Arthur“ in „King of Queens“ unvergessen bleiben. Er wurde 92 Jahre alt.

1997 bekam Stiller einen Emmy für die TV-Serie „Seinfeld“, in der er die Figur Frank Costanza spielte – den schnell reizbaren Sonderling und alten Vater der Hauptfigur George Costanza. 2005 verriet er in einem Interview des „Esquire“, eigentlich sei er nicht die erste Wahl für die Rolle gewesen. Damals sei er ohne Arbeit gewesen. „Mein Manager hatte sich in den Ruhestand verabschiedet. Ich war fast 70 Jahre alt und konnte nirgendwo mehr hin.“ Die Rolle war ein Volltreffer – und brachte ihm ab 1998 mit „King of Queens“ die zweite Darstellung eines sonderbaren alten Vaters ein.

Zusammen mit seiner Frau Anne Meara hatte er zwei Kinder, Amy und Ben, die beide ebenfalls im Filmgeschäft tätig sind. Mit seinem Sohn trat er gemeinsam in dem Kurzfilm „Shoeshine“ auf, der ihnen 1988 eine Oscar-Nominierung einbrachte, und unter anderem in den beiden „Zoolander“-Filmen, die sich über die Welt der Mode und der Supermodels lustig machte.

1953 traf Jerry Stiller seine zukünftige Frau Meara, mit der er über 60 Jahre verheiratet bleiben sollte. Als Team traten sie in Dutzenden Filmen, auf der Bühne und in Fernsehproduktionen auf. Ben Stiller schrieb bei Twitter, sein Vater sei „ein großartiger Vater und Großvater“ und 62 Jahre lang ein „hingebungsvoller Ehemann“ gewesen. „Er wird uns sehr fehlen. Ich liebe dich, Dad.“