Kinowerkstatt St. Ingbert Zurück mit Eastwood und Fassbinder

St. · Die Kinowerkstatt St. Ingbert öffnet wieder – mehr als 20 Plätze gibt es erstmal nicht.

 Brigitte Mira und El Hedi ben Salem in Fassbinders Film „Angst essen Seele auf“, der am kommenden Montag in St. Ingbert läuft.

Brigitte Mira und El Hedi ben Salem in Fassbinders Film „Angst essen Seele auf“, der am kommenden Montag in St. Ingbert läuft.

Foto: vox

  Die Kinowerkstatt St. Ingbert nimmt wieder ihren Betrieb auf, wie sie mitteilt, „im, wie von Virologen empfohlen, gut durchlüfteten Kino“. Bis auf weiteres sind die Sitzplätze begrenzt (auf zwischen 15 und 20), um Sicherheitsabstände einhalten zu können.

Den Anfang macht ein Western von und mit Clint Eastwood: „Der Texaner“ aus dem Jahr 1976. Der Film erzählt von den Wirren nach dem amerikanischen Bürgerkrieg und gilt als eine der besten von Eastwoods frühen Regie-Arbeiten. Zu sehen ist „Der Texaner“ von Donnerstag bis Samstag, jeweils um 20 Uhr; am Freitag läuft der Film in der Originalfassung mit Untertiteln.

Am 31. Mai wäre Rainer Werner Fassbinder 75 Jahre alt geworden. Die Kinowerkstatt zeigt am Sonntag um 20 Uhr dessen Film „Die Ehe der Maria Braun“ (1978) mit Hanna Schygulla über Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg; am Montag läuft um 20 Uhr „Angst essen Seele auf“ (1974): über die Liebe zwischen der verwitweten Emmi und dem 20 Jahre jüngeren Gastarbeiter Ali – sowie den Anfeindungen, denen diese Liebe ausgesetzt ist.

Reservierung ist erbeten unter
Tel. (0 68 94) 3 68 21 oder unter
kinowerkstatt@gmx.de.

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