Das Maritime Museum in Hamburg zeigt Schau zu "Flucht übers Meer".

Ausstellung in Hamburg : Schau zu Flucht übers Meer durch die Jahrhunderte

Nicht nur heute übers Mittelmeer, schon immer sind Menschen aufs Wasser geflüchtet, um in eine bessere Welt zu gelangen. Unter dem Titel „Flucht übers Meer: Von Troja bis Lampedusa“ zeigt das Internationale Maritime Museum in Hamburg bis zum 2. Februar 2020 einen Überblick über große Fluchtbewegungen: Angefangen von der antiken Irrfahrt von Troja (heute Türkei) nach Italien über die Glaubensflüchtlinge nach Amerika, die Flucht vor dem NS-Regime 1933-1945 bis zur Republikflucht aus der DDR über die Ostsee.

„Die Motive sind immer gleich: Krieg, Not, existenzielle Bedrohung, Unterdrückung und Unfreiheit bringen die Menschen dazu, zu fliehen“, sagte Kurator Prof. Erik Lindner. „Das wollen wir in der Ausstellung zeigen, um vielleicht auch etwas mehr Verständnis und Empathie bei den Besuchern zu wecken.“

Im Fokus der Ausstellung: einzelne Menschen, die stellvertretend für das Geschehen stehen.

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