Auf Nummer sicher in St. Ingbert: Vier Abende Jazz & Pop

Auf Nummer sicher in St. Ingbert: Vier Abende Jazz & Pop

Betont breitenkompatibel und kunterbunt kommt das "31. Internationale Jazzfestival St. Ingbert 2017" daher: Von heute bis Sonntag wird in der Stadthalle süffige Mainstreamkost zwischen Jazz und Pop mit zugkräftigen Namen serviert. Verantwortlich zeichnet wieder ein Team des Kulturamtes. Wie häufig in der dortigen Festival-Historie eröffnet heute (19.30 Uhr) eine Band mit saarländischen Wurzeln das Treffen: Das zwischen Jazz, Klassik und Folk segelnde Cosmopolitan Sextett um Rick-Henry Ginkel fand an der Saar-Musikhochschule (HfM) zusammen. Balkan-Rhythmen verspricht anschließend das aus Metz anreisende Flying Orkestar.

Mit einem schnittigen Namen, den zudem jeder kennt, startet der Freitag (19.30 Uhr): Porsche Bigband nennt sich eine Großformation aus jazzenden Mitarbeitern des Sportwagenherstellers, die mit einem Bigband-Repertoire zwischen Swing und Jazzrock heranbrausen. Mit Gypsy-Jazz des Pianisten Jermaine Landsberger soll es auf die Zielgerade gehen: Verstärkt wird sein Trio um den bereits IGB-bekannten Sandro Roy (Geige) und Giovanni Weiss (Gitarre).

Gefeiert bis nach Mitternacht wird am Samstag mit der Vorführung des DDR-Kino-Oldies "Die Legende von Paul und Paula". Zuvor gibt's nach den "Modern Traditionals" der Sängerin Lucia Cadotsch (19 Uhr), die sich in ihrem Trio von "Meistern des Retrofuturismus" begleiten lässt, wieder einen populären Namen: Die Schauspielerin Jasmin Tabatabai bietet mit dem David Klein Quartett Chansonjazz. Erst recht ein Griff auf Nummer Sicher dürften die Sonntagsfinalisten (19 Uhr) Manhattan Transfer sein - schon vor 40 Jahren waren sie Weltstars zwischen Jazz und Pop.

www.experience-jazz.de

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