Bunt durch die Krise

Ausmalen statt Fußball zu spielen oder zeichnen statt zum Judo zu gehen: Als wir wegen des Coronavirus ab März Kontakt zu anderen Menschen vermeiden sollten, hatten viele Leute mehr Zeit für andere Hobbys, Malen und Zeichnen etwa.

Das haben auch die Hersteller von Stiften gemerkt.

„Stifte zum Malen, Skizzieren und Gestalten sind stark im Aufschwung“, erklärt ein Firmen-Chef. Ein anderer erzählt: Die Nachfrage etwa nach Malstiften sei gerade so groß, dass seine Firma kaum mit der Produktion hinterherkomme.

In einem anderen Bereich verkaufen die Firmen allerdings nicht mehr so viel. „Klassische Schreibstifte haben während Corona verloren“, sagt der Firmen-Chef. Das liegt auch allgemein daran, dass vieles nicht mehr von Hand geschrieben wird, sondern digital.

Dennoch werden Schreibstifte auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, meinen die Fachleute. „Der Bleistift bleibt auch in Zukunft das erste und wichtigste Schreiblerngerät“, sagt einer.