1. Nachrichten

Corona: Urlaubsregionen wie Bayern öffnen für Reisen in Pfingstferien

Bayern prescht vor : Erste Lockerungen für Urlaub in Pfingstferien

Bayern prescht für die Pfingstferien vor. Auch andere Regionen könnten öffnen – nicht nur für Geimpfte.

Wenige Wochen vor den Pfingstferien eröffnen sich erste Perspektiven für Reisen in Deutschland und in Europa. Davon könnten vollständig Geimpfte besonders profitieren – aber nicht nur.

So leitet Bayern ab Montag stufenweise Lockerungen ein, die auch Touristen zugutekommen können. In Landkreisen mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 dürfen ab 10. Mai die Außengastronomie, Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie Kinos öffnen. Und: Zu Beginn der Pfingstferien am 21. Mai sollen in Kreisen mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze öffnen. Das beschloss die Regierung von Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Auch Niedersachsen kündigte an, Handel, Gastronomie und Tourismus in Regionen mit niedrigen Infektionszahlen unter Auflagen zu öffnen. Mecklenburg-Vorpommern erlaubt bereits vollständig geimpften Tagesausflüglern und Zweitwohnungsbesitzern die Einreise.

Die Bundesregierung rät zwar weiterhin von nicht notwendigen Reisen ins Ausland ab. Einige EU-Länder gehen aber erste Öffnungsschritte oder haben diese angekündigt, etwa die Niederlande, Dänemark, Italien oder Frankreich. Bereits jetzt dürfen EU-Bürger – auch jenseits des reinen Pendelns – wieder nach Frankreich reisen. Voraussetzung sind ein negativer PCR-Test und Symptomfreiheit. Zwar öffnen Hotels hier erst ab 9. Juni. Ferienwohnungen dürfen aber bereits jetzt gemietet werden. Ab 12. Mai entfällt zudem auf saarländischer Seite die Testpflicht nach kurzem Aufenthalt im Département Moselle. Bei längerem Frankreich-Aufenthalt gilt auf deutscher Seite weiter die Quarantäne-Pflicht – wobei das Saarland jetzt bei voll Geimpften darauf verzichtet. Bundesweit winken Geimpften weieter Erleichterungen. Die Bundesregierung beschloss eine Verordnung, wonach für sie die Kontaktbeschränkungen nicht mehr gelten. Sie kommt am Freitag in Bundestag und Bundesrat.