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Neuer Rekord bei Briefwahl im Saarland: Diese Partei profitierte am meisten

Bundestagswahl : Neuer Rekord bei Briefwahl im Saarland: Diese Parteien profitierten am meisten

Dass der Briefwahlanteil bei der diesjährigen Bundestagswahl sehr hoch werden wird, war nicht überraschend. Doch welche Partei konnte profitieren?

Bei der diesjährigen Bundestagswahl haben 235.089 Saarländerinnen und Saarländer per Brief gewählt. Das sind mehr, als je zuvor. Der Briefwähleranteil lag bei 40,3 Prozent - 2017 waren es noch 25,9 Prozent. Die Zahl der Briefwähler steigt kontinuierlich. So haben 1998 nur 15,6% der saarländischen Wähler vor der Wahl ihre Kreuzchen gemacht.

Auch deutschlandweit ist ein Briefwahltrend erkennbar. So wurde auch hier ein neuer Rekord aufgestellt. Der Anteil der Briefwähler stieg bei der Bundestagswahl auf 47,3 Prozent. 2017 lag er bei 28,6 Prozent. Ein bedeutender Anstieg im Vergleich zu 1994, als die Quote noch bei 13,4 % lag. Auch in der deutschlandweiten Auswertung ist jedoch erkennbar, dass immer mehr Menschen ihre Stimme per Brief abgeben.

Wenn man sich die Ergebnisse der Urnen- und Briefwahl ansieht, zeigt sich: Vor allem die CDU- und SPD konnten durch die Briefwähler Stimmen gewinnen. Aber auch viele Grünen-Wähler gaben ihre Kreuzchen per Brief ab. (Hier zeigt die Auswertung jedoch nur die Erststimme, da die Partei mit der Zweitstimme im Saarland nicht wählbar war).

Ganz klassisch gaben die Wähler der AfD ihre Stimmen im Wahlbüro ab. Bei der FDP und den Linken war das Verhältnis an Urnen- und Briefwahlstimmen relativ ausgeglichen.