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Leserbrief Papst Franziskus in Irland: Eine „offene Wunde“ begleitet seinen Weg
Alle Instanzen müssen aufklären

Papst Franziskus in Irland

Jeder Missbrauch an jungen Menschen ist eine Tragödie, die hart bestraft werden muss. Aber was hat die katholische Kirche unter den vorherigen Pontifikaten, dem polnischen Papst Johannes Paul II. und dem deutschen Papst Benedikt XVI., zur Klärung getan? Schon vergessen, dass es auch der deutsche Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller war, der vor einem Jahr eine Entschuldigung bei Missbrauchsopfern der Regensburger Domspatzen verweigerte? Die Aufarbeitung der letzten 20 bis 30 Jahre kann nicht dem jetzigen Papst alleine aufgebürdet werden, Mitarbeit aller Instanzen ist notwendig, aber gerade diese Unterstützung fehlt wohl.


Dietmar Hentschel, Blieskastel-Breitfurt