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Leserbrief Groko
Mehrheit wollte Merkel nicht mehr

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin: Hier, in der CDU-Parteizentrale, hat sie sich am Ende der Koalitionsverhandlungen über die Ergebnisse von CDU, CSU und SPD geäußert.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin: Hier, in der CDU-Parteizentrale, hat sie sich am Ende der Koalitionsverhandlungen über die Ergebnisse von CDU, CSU und SPD geäußert. FOTO: dpa / Bernd von Jutrczenka
Nur 32,9 Prozent der Wähler haben die CDU (Merkel) gewählt. Das heißt im Umkehrschluss, 67,1 Prozent haben nicht Merkel und nicht Groko (Großkotzigkeit) gewählt. Und diese 67,1 Prozent haben jetzt trotz absoluter Minderheit doch wieder Merkel für vier weitere Jahre an der Backe kleben. Das heißt, man kann als Wähler wählen, was man will, man wird immer betrogen, es kommen immer dieselben dran. Warum gehen wir dann noch wählen? Koalitionen jeglicher Art gehören verboten beziehungsweise abgeschafft. Sie sind alle ein Verbrechen am Wählervolk, wie man nun wieder bestens geboten bekommt. Wenn man das Wahlsystem ändern würde, würden sich die Wähler auch anders verhalten, und die ganzen Sondierungsgespräche wären einfach überflüssig. Verhält sich die Gewinnerpartei nicht nach dem Wählerwillen oder lügt sie sogar unverhohlen wie die SPD (Schulz), dann ist sie auch ganz schnell weg vom Fenster und wird so schnell nicht wiedergewählt. Nur traut sich da kein Pöstchenkleber dran. Man könnte ja aus dem Selbstbedienungsladen rausfliegen. Unvorstellbar!