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Mathe tut keiner Ehe gut

Meinung: Mathe tut keiner Ehe gut

Meinung:

Mathe tut keiner Ehe gut



Von Pia Rolfs

Frauen werden immer anspruchsvoller. Manche verlangen von ihrem Ehemann sogar grundlegende intellektuelle Fähigkeiten. Jetzt hat eine Braut im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh ihrem Bräutigam kurz vor der Trauung eine Aufgabe zum Kopfrechnen gestellt: "Wieviel ist 15 plus 6?" Als er "17" sagte, ließ sie die Hochzeit platzen.

Das scheint unfair, schließlich können viele europäische Schüler ohne Taschenrechner-App auf dem Handy zu dieser Frage auch nur grobe Schätzungen abgeben. Außerdem kann es in späteren Ehejahren von Vorteil sein, wenn ein Mann niedrigere Zahlen nennt als das richtige Ergebnis. Etwa wenn seine Frau fragt: "Was meinst du, wie viel ich wiege?" Oder: "Wie alt sehe ich aus?" Ein guter Ehemann, der mit allem rechnet, weiß ohnehin: Reine Mathematik ist in einer Beziehung keine gute Richtschnur. Denn wenn er mit seiner Frau teilt, bekommt zwar jeder die Hälfte. Aber ihre sollte in jedem Fall größer sein.