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Markus Laforsch zeigt Gemälde in Sulzbach

Saarbrücken. Konzert mit Musik aus Italien um 1400 Die Akademie für Alte Musik im Saarland veranstaltet am Sonntag, 18 Uhr, in der Reihe Musica da Camera ein Konzert in der Deutschherrnkapelle. Unter dem Titel „Entlang der Milchstraße – per quella strada lactea“ wird Musik aus Italien um 1400 vorgestellt. red

Zu hören sind Claudia Kemmerer (Gesang und Gläserspiel), Barbara Neumeier, (Flöten) und Christian Balzer (Schlagwerk).

Markus Laforsch zeigt Gemälde in Sulzbach



In der Galerie der Aula Sulzbach stellt der Saarbrücker Maler Markus Laforsch von Sonntag, 11 Uhr, bis zum 23. Februar seine Gemälde aus. Laforschs Werke in der Schau "Erzählung und Abstraktion" zeigen menschenleere Lebensräume oder ruhige Menschenbilder. Der Künstler bewegt sich zwischen klassischer Malerei und Postmoderne. Geöffnet von Mittwoch bis Freitag 16 - 18 Uhr, Sonn- und Feiertage 14 - 18 Uhr.

"Lex Gurlitt" kommt in den Bundesrat

Bayerns Justizminister Winfried Bausback (CSU) will die als "Lex Gurlitt" bekannt gewordene Gesetzesinitiative zu Nazi-Raubkunst am kommenden Freitag in den Bundesrat einbringen. Die Gesetzesänderung, die Bausback nach dem spektakulären Fund der Münchner Sammlung von Cornelius Gurlitt ins Gespräch gebracht hat, sieht die rückwirkende Abschaffung der Verjährungsfrist in bestimmten Fällen vor.

Neue Leitung für den Aufbau Verlag

Der Aufbau Verlag, einst der größte Literaturverlag der DDR, setzt nach der Trennung von seinen langjährigen Geschäftsführern René Strien und Tom Erben auf ein neues Führungsduo. Die verlegerische Leitung übernehmen ab sofort Gunnar Cynybulk und Reinhard Rohn, wie der Verlag mitteilte. Eigentümer Matthias Koch will sich aus dem Tagesgeschäft zurückziehen, bleibt aber alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer. Er hatte den Verlag aus der Insolvenz geführt.

Bühnenverein mahnt Fehlentwicklung an

Der Präsident des Deutschen Bühnenvereins, Klaus Zehelein, warnt vor einer Ökonomisierung von Kunst und Wissenschaft. Die Kürzungen bei Theatern, Orchestern und Hochschulen in vielen Bundesländern seien symptomatisch für diese Fehlentwicklung. Zehelein kritisierte zuletzt die drohende Schließung des Instituts für Theaterwissenschaft in Leipzig, dem Einzigen in Ostdeutschland. Auch die Einsparungen in der bundesweiten Theater- und Orchesterlandschaft hält der Bühnenverein für fatal.