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Feuerwerk zum Abschluss
Ludweiler feiert feste seine Kirmes

 Die Brassband spielte zum Auftakt, und dann legten alle Fahrgeschäfte los.
Die Brassband spielte zum Auftakt, und dann legten alle Fahrgeschäfte los. FOTO: BeckerBredel
Ludweiler. Ludweiler bleibt Ludweiler: Da ist die Kirmes noch ein richtiges Volksfest mit Umzug, Blasmusik und Quetschekuchen. Und Kindergartenkinder dürfen am Dienstag gratis Karussell fahren. Von Andreas Lang

Zum Kirmes-Freibier reichen sie „Quetschekuche“ auf dem zum Festplatz gewordenen Friedrich-Ebert-Platz im Herzen Ludweilers bei der Eröffnung des verlängerten Kirmeswochendes. Der von Bäcker Peter Duchene gestiftete Zwetschgenkuchen schmeckt prima, zumal der Sommer pünktlich zur Ludweiler Kirmes in seiner Spätversion zurückgekehrt ist.


Traditionell ziehen sie bereits am Samstagmorgen ab 10 Uhr durch die Straßen: die Jugendfeuerwehr, die Jugend-Brass-Band, Rudolf Lavall als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Ludweiler Vereine (ALV) und erstmals Andreas Willems als Ortsvorsteher. Beginnend an der der Ratsschenke in der Völklinger Straße bis zum Anfang der Lauterbacher Straße sind sie unterwegs, um an den Geschäften Kirmesbäumchen zu verteilen. Gegen Spenden, wie sich versteht, die dann bei der Kirmeseröffnung an Jugendfeuerwehr und Jugend-Brass-Band gehen sollen. Als sie den Festplatz als Ziel erreicht haben, sollen es 720 Euro sein, je 360 für jede der beiden Jugendgruppen.

Zur Eröffnung der Kirmes am Nachnittag hat das Orchester der Brassband Fanfarenzug Ludweiler einmal mehr die Autoscooterbahn zu ihrer Bühne gemacht. „Smoke on the Water“ ist einer der fetzigen Titel, den sie in der Version einer Marchingband spielen. Anschließend besteht Ortsvorsteher Willems seine Premiere als Fassanschläger. Außerdem werden, wie in den vergangenen sieben Jahren auch, treue Schausteller der Ludweiler Kirmes geehrt. Dieses Mal sind es sogar zwei Schaustellerfamilien, denen eine Ehrung zuteil wird: der Schaustellerfamilie Georg Sonnier für 30-jährige Teilnahme und der Schaustellerfamilie Roland Wilhelm für die 35. Teilnahme an der Ludweiler Kirmes.



Den Friedrich-Ebert-Platz haben die Beschicker des Volksfestes übrigens picke-packe voll gepackt mit Fahrgeschäften, Spielgeschäften und Verkaufsständen. Vom Flieger-Karussell bis zur Berg- und Talbahn findet jede Altersgruppe ihre Attraktion, und sobald die Dunkelheit über den Festplatz kommt, blinken und schimmern die Karussells und Schaustellerbuden bunter als manche Disco.

Keine Frage, auch bei den Schaustellern ist die Ludweiler Kirmes beliebt. Heinrich Dörks vom Eisgeschäft mit dem Eisbären: „Ludweiler Kirmes läuft immer.“ Dem großen Angebot auf dem Festplatz ist dann auch etwas Ungewöhnliches geschuldet. Um nämlich zum beliebten Bierstand der Beele‘s-Karnavalisten zu kommen, muss man per Zebrastreifen die Völklinger Straße überqueren. Macht höchstens den vorbeifahrenden Autolenkern was aus, nicht aber den Kirmesbesuchern.

 Bäckermeister Peter Duchene stiftete wieder zur Eröffnung leckeren Zwetschgenkuchen.
Bäckermeister Peter Duchene stiftete wieder zur Eröffnung leckeren Zwetschgenkuchen. FOTO: BeckerBredel