Losheimer KÜS warnt vor gefährlichen Autoteilen

Losheimer KÜS warnt vor gefährlichen Autoteilen

Die im saarländischen Losheim ansässige Fahrzeugüberwachungs-Organisation KÜS hat auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt vor gefährlichen, nicht zugelassenen und damit illegalen Anbauteilen am Auto gewarnt. Die KÜS-Prüfer sähen bei ihren Untersuchungen verstärkt solche Teile.

Eine Prüfplakette gibt es aber nur, wenn diese Teile zuvor abmontiert werden. Dazu gehörten etwa als "Samurai-Schwert" bezeichnete Autoantennen oder sogenannte "Spinning wheels". Das sind Aufsätze ähnlich einer Radkappe, die sich frei auf der Radnabe weiterdrehen, wenn das Auto abgebremst ist und stillsteht. In Deutschland sind diese Teile verboten.

Die KÜS will in diesem Jahr zehn Prozent Marktanteil an den gesetzlichen Fahrzeugüberwachungen in Deutschland erreichen. "Bei unseren rund 2,6 Millionen Untersuchungen haben 2012 nur 15 000 für die Zehn-Prozent-Marke gefehlt", sagte KÜS-Bundesgeschäftsführer Peter Schuler. Der deutsche Gesamtmarkt an Untersuchungen für die Prüfplakette sei 2012 auf gut 26 Millionen gestiegen. Die Abkürzung KÜS steht für Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger. Rund 1200 Prüfingenieure arbeiten in gut 10 000 Untersuchungsstellen in Autohäusern und Werkstätten sowie den 350 eigenen KÜS-Prüfstellen. Unter dem KÜS-Dach arbeiten bundesweit rund 3000 Menschen. Die Zentrale in Losheim beschäftigt 130 Mitarbeiter.