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Linde-Konzern will 3000 Arbeitsplätze abbauen

Linde-Konzern will 3000 Arbeitsplätze abbauen München. Der Industriegase-Spezialist Linde will nach einem schwachen ersten Quartal und eher trüben Aussichten weltweit rund 3000 Stellen abbauen. "Ein Arbeitsplatzabbau wird nicht zu vermeiden sein", sagte ein Sprecher des Unternehmens. Im ersten Quartal war der Gewinn von Linde um gut ein Viertel eingebrochen

Linde-Konzern will 3000 Arbeitsplätze abbauen München. Der Industriegase-Spezialist Linde will nach einem schwachen ersten Quartal und eher trüben Aussichten weltweit rund 3000 Stellen abbauen. "Ein Arbeitsplatzabbau wird nicht zu vermeiden sein", sagte ein Sprecher des Unternehmens. Im ersten Quartal war der Gewinn von Linde um gut ein Viertel eingebrochen. Auch fürs Gesamtjahr sehen die Münchner eher schwarz. Derzeit beschäftigt Linde in Deutschland 7500 Menschen, weltweit sind es 51 000. dpaBau-Tarifkonflikt vor Schlichtung Berlin. Der Tarifkonflikt in der deutschen Bauwirtschaft steuert auf die Schlichtung zu. Nach der gestrigen dritten Verhandlungsrunde gingen beide Seiten erneut ohne Einigung auseinander, wie die Tarifparteien mitteilten. Die IG BAU will nun das Scheitern der Verhandlungen erklären. Die Gespräche hatten beim Streitpunkt der künftigen Mindestlöhne gestockt. dpaPost: Briefträger sollen länger arbeiten Bonn. Bei der Deutschen Post sollen die Briefträger deutlich länger und ohne Lohnausgleich arbeiten. Das sagte Post-Vorstandschef Frank Appel der "Bild"-Zeitung. "Ohne Mehrarbeit drohen künftig Entlassungen", warnte Appel. Die Briefträger arbeiten derzeit 38,5 Stunden und häufen . unzählige Überstunden auf. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi wies die Forderung zurück. dpa Kabel für Wasserstrom aus Norwegen Hannover. Ein 570 Kilometer langes Stromkabel soll Norwegen bis zum Jahr 2014 mit Niedersachsen verbinden. Das Kabel mit einer Kapazität von 1400 Megawatt soll überschüssigen Strom aus Deutschland ableiten und bei Bedarf günstigen Strom aus Norwegens Wasserkraft bringen. Das norwegisch-schweizerische Konsortium Norger investiert rund eine Milliarde Euro. Projektleiter Jens Harenberg erklärte, mit dem Einsatz norwegischer Wasserspeicher stehe für die schwankende Leistung der Windenergie eine effiziente Energiespeicherform zur Verfügung. Bei Windstille könne Wasserkraft aus Norwegen eingesetzt werden. dpa