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| 21:18 Uhr

"Liebe" für fünf Oscars nominiert

Los Angeles. Das Geschichtsdrama "Lincoln" geht als Favorit in das diesjährige Rennen um die Oscars. Der Film von Steven Spielberg wurde gestern zwölfmal für den wichtigsten Filmpreis der Welt nominiert

Los Angeles. Das Geschichtsdrama "Lincoln" geht als Favorit in das diesjährige Rennen um die Oscars. Der Film von Steven Spielberg wurde gestern zwölfmal für den wichtigsten Filmpreis der Welt nominiert. Überraschender war die Bilanz des Dramas "Liebe" des in München geborenen Österreichers Michael Haneke: Die österreichisch-französisch-deutsche Koproduktion erhielt fünf Nominierungen - alle in den Hauptkategorien. "Liebe" kann die goldene Statuette in den Kategorien Bester Film, Beste Regie, Bester ausländischer Film, Bestes Drehbuch und Beste Hauptdarstellerin gewinnen. Oscar-Anwärterin Emmanuelle Riva ist zugleich mit 85 Jahren die älteste Kandidatin in der Geschichte des Oscar.

"Lincoln" schildert die entscheidenden Monate vor 150 Jahren, die mitten im Bürgerkrieg zur Befreiung der Sklaven in den USA führten. Daniel Day-Lewis wurde für seine Darstellung des 16. Präsidenten hochgelobt, er kann nun einen Oscar gewinnen.

Zu den großen Favoriten zählen auch Ang Lees "Life of Pi" mit elf Nominierungen, die Tragikomödie "Silver Linings" mit acht Nennungen sowie der Politthriller "Argo" von Ben Affleck und "Les Misérables" mit jeweils sieben Nennungen. Quentin Tarantinos "Django Unchained" kommt ebenso wie der Bin-Laden-Thriller "Zero Dark Thirty" auf fünf. Mit Tarantinos Western kann Christoph Waltz seinen zweiten Oscar als bester Nebendarsteller gewinnen. Der James-Bond-Film "Skyfall" kann ebenfalls fünf Oscars holen, allerdings nur in Nebenkategorien.

In der Sparte der Dokumentarfilme ist eine NDR-Koproduktion über den Innengeheimdienst Israels nominiert: "Töte zuerst". Dass die Oscar-Verleihung am 24. Februar in Los Angeles vergnüglich werden könnte, ließ deren Moderator Seth MacFarlane ("Family Guy") schon erahnen. "Ich gratuliere allen, die nominiert wurden, und auch allen, die nicht nominiert wurden", sagte er. "Sie können nun aufhören, in Interviews ständig zu sagen, dass sie bei den Dreharbeiten unheimlich viel Spaß hatten." dpa

Foto: dpa