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Leserbrief
Mehr als nur Tafel, Kreide, Schwamm

„Saar-Lehrer sehen sich am Ende ihrer Kräfte“, SZ vom 11. September

Die Wurzel des Übels liegt nicht nur bei den Bildungs-, sondern eher bei den Finanzministerien. Was Schulen benötigen, kostet Geld: Lehrer, die neben ihrem Fachunterricht auch Zeit und Raum für Beratungsgespräche haben, Hilfe durch Schulpsychologen und für Prävention geschultes Personal, Ausstattung über die übliche Tafel, Kreide und Schwamm hinaus. Wären Kinder Gewinn einfahrende Produkte und gäbe es in den Prozessen solche Störungen, würde man keine Sekunde zögern, teure Unternehmensberatungen damit zu beauftragen, das Sand im Getriebe zu beheben.


Barbara Klein-Braun, Sulzbach