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Leserbrief
Kirche ist scheinheilig

„Speyerer Bischof entsetzt von Missbrauchsskandal“, SZ vom 17. September

Nachdem endlich Missbrauchsopfer katholischen „Würdenträger“ den Mut hatten, an die Öffentlichkeit zu gehen, sind plötzlich Papst, Kardinäle und Bischöfe über den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen entsetzt. Dies ist an Scheinheiligkeit nicht mehr zu überbieten. Wären keine Missbrauchsopfer an die Öffentlichkeit gegangen, wären diese Schandtaten der Kuttenträger weiter vertuscht worden. Wäre die katholische Kirche eine private Institution, wäre sie nach all den skandalösen Missbrauchsfällen von der Politik verboten und geschlossen worden.


Klaus Schwehm, Merchweiler