Leipziger Buchmesse im Fokus von Politik und Buchhandels-Krise

Leipziger Buchmesse im Fokus von Politik und Buchhandels-Krise

Am kommenden Donnerstag beginnt die Leipziger Buchmesse. Die nach Frankfurt zweitgrößte deutsche Buchmesse wird in diesem Jahr zur Bühne für politische Themen und Autoren: Der traditionelle Schwerpunkt auf Osteuropa lenkt den Blick auf die aktuellen Proteste in der Ukraine, eingeladen ist etwa der Schriftsteller Juri Andruchowytsch.

Der ukrainische Schriftsteller und Träger des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung 2006 will über die politischen Verwerfungen in seinem Heimatland sprechen. Außerdem im Fokus steht das diesjährige Gastland Schweiz, das mit rund 80 Autoren vertreten sein wird.

Auf der Leipziger Buchmesse wird auch das zweite Jahr der Kampagne "Vorsicht Buch" des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels eingeläutet. Die Kampagne soll den stationären Buchhandel stärken. Dieser hat sich nach Jahren der Krise tatsächlich stabilisiert, meint Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Im Interview erklärt er zudem, warum er keine Kannibalisierung zwischen Internet und stationärem Buchhandel sieht. >