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Lambsdorff wirbt im Saarland für soziale Marktwirtschaft

Überherrn. Auf Einladung des CDU-Wirtschaftsrats hat Otto Graf Lambsdorff (82, Foto: dpa) auf dem Linslerhof bei Überherrn vor rund 200 Zuhörern das System der sozialen Marktwirtschaft verteidigt

Überherrn. Auf Einladung des CDU-Wirtschaftsrats hat Otto Graf Lambsdorff (82, Foto: dpa) auf dem Linslerhof bei Überherrn vor rund 200 Zuhörern das System der sozialen Marktwirtschaft verteidigt. Der Ehrenvorsitzende der FDP und frühere Bundeswirtschaftsminister sagte, in den vergangenen Jahren seien Fehler im System aufgetreten, doch "bleibt die soziale Marktwirtschaft das erfolgreichste Wirtschaftsmodell auf dem Globus: Sie ist die Wirtschaftsform, mit der wir die Zukunft bewältigen können." Nicht die soziale Marktwirtschaft - Pfeiler des Aufstiegs der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg - habe in der Krise versagt, sondern die Politik. Die Bundesregierung müsse endlich ein ordnungspolitisches Konzept aufstellen, "das auch diesen Namen verdient."Lambsdorff warnte vor einer immer weiter um sich greifenden Präsenz des Staates: "Wir brauchen keinen Staat, der Autos baut oder Bankier wird. Davon versteht er nämlich gar nichts." Statt staatlicher Bevormundung, Staatsinterventionismus und Dirigismus fordere die soziale Marktwirtschaft Engagement des Einzelnen. Die politische Linke wolle die Umverteilung von oben nach unten und einen Ausbau des Sozialstaats: "Damit schafft man aber keine Arbeitsplätze. Ist das noch gerecht?" ur