Kunstberater Achenbach gesteht unter Tränen

Essen · Der wegen Millionenbetrugs an reichen Kunden angeklagte prominente Kunstberater Helge Achenbach hat gestern unter Tränen ein Teilgeständnis vor dem Essener Landgericht abgelegt. Er habe bei einigen Kunstverkäufen an den Milliardär und Aldi-Erben Berthold Albrecht "unberechtigte Aufschläge" vorgenommen, sagte Achenbach (62).

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, Albrecht bei 14 Kunstverkäufen und neun Oldtimergeschäften um rund 23 Millionen Euro betrogen zu haben. Albrecht habe etwa 50 Millionen Euro in Objekte von Künstlern wie Picasso, Gerhard Richter , Ernst Ludwig Kirchner , Tony Cragg und Roy Lichtenstein investiert, so Achenbach. Nach seiner Schätzung ist der Wert der Kunstwerke inzwischen auf rund 80 Millionen Euro gestiegen.