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Kunst
Der ganze Vermeer in einem virtuellen Museum

Den Haag. Von der „Dienstmagd mit dem Milchkrug“ bis zum „Mädchen mit dem Perlenohrring“ – alle 36 erhaltenen Gemälde von Johannes Vermeer (1632-1675) können jetzt in einem digitalen Museum weltweit und kostenlos betrachtet werden.

Der virtuelle Rundgang zu den Werken des niederländischen Meisters wurde durch die Zusammenarbeit von 18 Museen und Privatsammlungen in sieben Ländern mit der Webanwendung Google Arts & Culture ermöglicht.


Neben dem Den Haager Mauritshuis, das mit dem „Mädchen mit dem Perlenohring“ den wohl berühmtesten Vermeer beherbergt, sind unter anderem das New Yorker Metropolitan Museum of Art, die National Gallery in London, die Gemäldegalerie Berlin und die Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden beteiligt. Die App mit dem Titel „Meet Vermeer“ ermöglicht über Computer, Tablet oder Smartphone unterschiedliche Zugänge – man kann die Werke an den Orten besuchen, wo sie heute beheimatet sind, oder sie in einem fiktiven Museum betrachten und dabei so vergrößern, dass Details erkennbar werden, die dem bloßen Auge sonst verborgen bleiben. Mehrere Vermeer-Werke gelten heute als so fragil, dass Experten allein schon deshalb eine Ausstellung aller 36 Originale für nicht realisierbar halten.