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Antisemitismusbeauftragter kritisiert Festival
Weitere Kritik an der Ruhrtriennale

Berlin, Düsseldorf. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, wirft den Organisatoren des Kulturfestivals Ruhrtriennale desaströses Krisenmanagement vor. Hintergrund ist die Wiedereinladung der schottischen Band „Young Fathers“, die wegen ihrer Nähe zur umstrittenen israelkritischen Bewegung BDS (Boycott, Divestment, Sanctions) in der Kritik steht.

Wenn Künstler ankündigten, auf der Bühne für BDS zu werben, müssten die Organisatoren das Gespräch suchen oder sie notfalls ausladen, sagte Klein der Wochenzeitung „Jüdische Allgemeine“.


Klein nannte die BDS-Bewegung in ihren Handlungen und Zielen antisemitisch. Die Aktivisten versuchten, Israel zu isolieren und als Apartheidstaat zu diffamieren.