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Leibniz-Chor
Von der Ormesheimer Kirche in New York’s Carnegie Hall

Ormesheim. Sänger aus St. Ingbert auf Konzertreise in die USA.

Zuerst Ormesheim, dann Manhattan – so lautet der außergewöhnliche Terminplan des St. Ingberter Leibniz-Chors im Januar 2018. Das Laienensemble bricht Ende dieser Woche nach New York auf, wo es zur Weltpremiere eines Stücks des zeitgenössischen Komponisten Karl Jenkins in der Carnegie Hall auf der Bühne stehen wird. Bevor das Abenteuer Amerika beginnt, hat sich der Chor mit einem Konzert in der Kirche St. Mauritius in Ormesheim von über 300 Zuhörern verabschiedet.


Neben den eher traditionellen Klängen des Weihnachtsoratorium des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns und einer Bach-Kantate präsentierte der Chor auch moderne Stücke von Jaakko Mäntyjärvi und John Rutter, deren Formensprache derjenigen von Jenkins ähnelt, wie der Leiter des Chors, Timo Uhrig, erklärt. Unterstützt wurden die Sänger des Chors von Studenten und Absolventen der Hochschule für Musik in Saarbrücken und Schülern des Leibniz-Gymnasiums in St. Ingbert. Zum Finale kam ein Satz von Blechbläsern hinzu, die der junge Chorleiter einsetzte, um in einer von ihm arrangierten Fassung des bekannten Weihnachtsstückes „Adeste fidelis“ einen markanten Schlussakzent zu setzen.

Für die anstehende Herausforderung sieht Uhrig den Chor nach dem Konzert gut gerüstet. „Man muss die beteiligten Sängern loben und bewundern für das, was sie leisten. Sie hatten in den letzten Wochen eine Doppelbelastung: Einstudieren des Jenkins-Konzerts und gleichzeitig der Weihnachtsstücke. Dafür sind sie sängerisch jetzt sehr gut in Form.“

Die Sänger werden am Freitag nach New York fliegen und gemeinsam mit vierzehn Chören aus der ganzen Welt das Konzert „Sing! The Music was given“ einüben. Komponist Jenkins wird bei den Proben anwesend sein. Am kommenden Montag steht dann die Weltpremiere in der berühmten Carnegie Hall auf dem Terminkalender.