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Unesco legt Jahresbericht vor
Verbände fordern mehr „kulturelle Teilhabe“

Berlin/Bonn. Deutsche Kulturverbände haben von der künftigen Bundesregierung ein klares Zeichen zur Kulturförderung gefordert. „Kulturpolitik ist Gesellschaftspolitik“, sagte der Präsident des Deutschen Kulturrates, Christian Höppner,  in Berlin bei der Vorstellung des Unesco-Weltberichts 2018. Wichtig sei es, die kulturelle Teilhabe aller Menschen im Land sicherzustellen.

Deutsche Kulturverbände haben von der künftigen Bundesregierung ein klares Zeichen zur Kulturförderung gefordert. „Kulturpolitik ist Gesellschaftspolitik“, sagte der Präsident des Deutschen Kulturrates, Christian Höppner,  in Berlin bei der Vorstellung des Unesco-Weltberichts 2018. Wichtig sei es, die kulturelle Teilhabe aller Menschen im Land sicherzustellen.


Die Autoren des Berichtes fordern unter anderem höhere Investitionen in die Kreativwirtschaft und mehr Arbeitsplätze im Kulturbereich. Zugleich sprechen sie sich für eine Stärkung der Kultur in der Entwicklungszusammenarbeit aus. Nur 0,22 Prozent der Entwicklungshilfegelder seien 2015 für Kultur aufgewendet worden. Dies sei der niedrigste Stand seit zehn Jahren.

Tobias Knoblich, Vizepräsident der Kulturpolitischen Gesellschaft, sprach sich für einen regelmäßigen Bericht der Bundesregierung zur Lage der Kultur in Deutschland aus.