| 20:43 Uhr

QuattroPole-Kunstpreis
Thilo Seidel gewinnt den Prix Robert Schuman

Metz. (SZ) Der Saarbrücker HBK-Absolvent Thilo Seidel ist mit dem alle zwei Jahre von den QuattroPole-Städten Metz, Trier, Luxemburg und Saarbrücken vergebenen 13. Kunstpreis Robert Schuman (dotiert mit 10 000 Euro) ausgezeichnet worden. Prämiert wurde Seidel, der derzeit an der Hochschule der Bildenden Künste Meisterschüler bei Eric Lanz ist und zuvor an der HBK „Media Art Design“ studiert hat, für ein dreiminütiges Video unter dem Titel „GP01151.mp4 – about (deep) space(s)“, bei dem der Zuschauer laut Jury „von einem Raum überrascht wird, in dem die Orientierungspunkte umgekehrt sind“. Seidel zeigt ein großes Schwimmbecken, allerdings nur unterhalb der Wasseroberfläche, und dreht die Aufnahmen um 180 Grad, sodass der Beckenboden zum Himmel und die Wasseroberfläche zum Boden wird.

(SZ) Der Saarbrücker HBK-Absolvent Thilo Seidel ist mit dem alle zwei Jahre von den QuattroPole-Städten Metz, Trier, Luxemburg und Saarbrücken vergebenen 13. Kunstpreis Robert Schuman (dotiert mit 10 000 Euro) ausgezeichnet worden. Prämiert wurde Seidel, der derzeit an der Hochschule der Bildenden Künste Meisterschüler bei Eric Lanz ist und zuvor an der HBK „Media Art Design“ studiert hat, für ein dreiminütiges Video unter dem Titel „GP01151.mp4 – about (deep) space(s)“, bei dem der Zuschauer laut Jury „von einem Raum überrascht wird, in dem die Orientierungspunkte umgekehrt sind“. Seidel zeigt ein großes Schwimmbecken, allerdings nur unterhalb der Wasseroberfläche, und dreht die Aufnahmen um 180 Grad, sodass der Beckenboden zum Himmel und die Wasseroberfläche zum Boden wird.


1987 in München geboren, hat Seidel 2016 bereits den Bank 1 Saar-Förderpreis für Design erhalten und war 2017 bei der Landeskunstausstellung vertreten. Derzeit hat er (mit den HBK-Künstlern Martin Fell, Maria Seitz und Lucie Sahner) für sechs Monate sein künstlerisches Zuhause in der ersten Etage eines Eckhauses an Saarbrückens Berliner Promenade, mit einer riesigen Fensterfassade und Blick auf die Saar. Seidels prämiertes Video ist zusammen mit den 36 Werken der übrigen 15 Teilnehmer bis 4. März an drei Ausstellungsorten in Metz zu sehen – Seidels Arbeit wird im Metzer Arsenal gezeigt.

Bis 4.3.; Di-Sa: 13-18 Uhr, So: 14-18 Uhr.