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Terry Gilliams „Faust“ an der Staatsoper

Berlin. Der Regisseur Terry Gilliam ("Die Ritter der Kokosnuss", "Brazil") hat eine Oper inszeniert: Hector Berlioz' "Fausts Verdammnis" hatte am Samstag Premiere an der Berliner Staatsoper. Die Inszenierung mit Simon Rattle als Gastdirigent ernete neben einigen Buhrufen vor allem tosenden Beifall. Gilliam versetzt das Drama in die NS-Zeit, der Pakt mit Mephisto ist auch ein Pakt mit Hitler. Deutschland erscheint zu Beginn als Gemälde von Caspar David Friedrich - am Ende geht es im Höllenfeuer unter. Agentur

Der Regisseur Terry Gilliam ("Die Ritter der Kokosnuss", "Brazil") hat eine Oper inszeniert: Hector Berlioz' "Fausts Verdammnis" hatte am Samstag Premiere an der Berliner Staatsoper. Die Inszenierung mit Simon Rattle als Gastdirigent ernete neben einigen Buhrufen vor allem tosenden Beifall. Gilliam versetzt das Drama in die NS-Zeit, der Pakt mit Mephisto ist auch ein Pakt mit Hitler. Deutschland erscheint zu Beginn als Gemälde von Caspar David Friedrich - am Ende geht es im Höllenfeuer unter.