| 20:07 Uhr

Saarbrücker Filmfestival Max Ophüls Preis
Ophüls-Festival bietet Thementag über Diversität an

Saarbrücken. Wie definieren wir Deutschsein? Wie deuten wir Heimat und Zugehörigkeit? Und wie kann mehr Diversität in der deutschsprachigen Filmlandschaft stattfinden? Von Tobias Kessler
Tobias Kessler

Damit beschäftigen sich das 40. Filmfestival Max Ophüls Preis (14. bis 20. Januar) und die Initiative „Label Noir“. Gemeinsam veranstalten sie am Festivalmittwoch (16. Januar) den Thementag „Dauerkolonie deutscher Film“. Eine Diskussionsrunde will unter anderem erörtern, wie „politisch und gesellschaftlich brisante Themen künstlerisch aufbereitet werden, ohne erneut Stereotype zu produzieren.  Wie kann der deutschsprachige Film das Potenzial aller hier lebenden Menschen – sowohl als Filmschaffende als auch in den Narrativen – nutzen, um die deutschsprachige Gesellschaft realitätsnah zu repräsentieren?“


Schon jetzt (bis 5. Dezember)  können junge Filmschaffende Drehbuchstoffe einreichen für eine „neue deutsche Perspektive“ jenseits von Klischees und Stereotypen. Eine Jury wählt aus den Stoffen bis zu fünf Projekte aus, die dann beim Festival präsentiert werden.

Details zur Einreichung: www.ffmop.de/branche/stoff_ausschreibungInformationen. Allgemeine Informationen unter www.ffmop.deund www.labelnoir.net