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Nationaltheater Mannheim zweimal in Mülheim dabei

Mülheim. (red) Stücke über Gewalt in Zeiten heutiger Verunsicherung dominieren die am Samstag beginnenden 42. Mülheimer Theatertage. Sieben Stücke konkurrieren um den renommierten Dramatikerpreis. Im einzelnen sind dies: "Die Vernichtung" von Olga Bach (Konzert Theater Bern); "Wut" von Elfriede Jelinek, entstanden als Reaktion auf die Terroranschläge auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" (Kammerspiele München); "Der thermale Widerstand" von Ferdinand Schmalz (Schauspielhaus Zürich); "Europa verteidigen" von Konstantin Küspert (E.T.A. Hoffmann Theater Bamberg); "Empire", Teil drei einer Europa-Trilogie von Milo Rau (Ko-Produktion des Zürcher Theater Spektakels, der Berliner Schaubühne und des Festivals "steirischer herbst"). Gleich mit zwei Produktionen eingeladen ist das Nationaltheater Mannheim: "Vereinte Nationen" von Clemens Setz und "Mädchen in Not" von Anne Lepper.