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Leise Töne auf zwei neuen Alben

Saarbrücken. Als Gitarrist von Sting machte sich Dominic Miller einen Namen. Nebenbei aber hat er ein Dutzend exzellenter Soloalben mit entspanntem Lounge-Jazz eingespielt. Jetzt gibt er sein Debüt beim legendären Label ECM. Wer das Album "Silent Light" hört, weiß auch warum. Versteht sich Labelgründer Manfred Eicher doch wie kein zweiter als Meister der leisen Töne. So puristisch und still war Miller noch nie. Meist ist nur seine halbakustische Gitarre zu hören, selten kommt Miles Bould (Percussion) dazu. Neben schönen Soloversionen der Songs "Angel" und "Tisane", die auf den vorigen Alben schon zu hören waren, gibt es mit "Fields Of Gold" auch wieder einen Hit von seinem Kumpel Sting in einer Instrumentalversion. Miller weiß, was er seinen Fans schuldig ist (Erschienen bei ECM/Universal). Welf Grombacher

Als Gitarrist von Sting machte sich Dominic Miller einen Namen. Nebenbei aber hat er ein Dutzend exzellenter Soloalben mit entspanntem Lounge-Jazz eingespielt. Jetzt gibt er sein Debüt beim legendären Label ECM. Wer das Album "Silent Light" hört, weiß auch warum. Versteht sich Labelgründer Manfred Eicher doch wie kein zweiter als Meister der leisen Töne. So puristisch und still war Miller noch nie. Meist ist nur seine halbakustische Gitarre zu hören, selten kommt Miles Bould (Percussion) dazu. Neben schönen Soloversionen der Songs "Angel" und "Tisane", die auf den vorigen Alben schon zu hören waren, gibt es mit "Fields Of Gold" auch wieder einen Hit von seinem Kumpel Sting in einer Instrumentalversion. Miller weiß, was er seinen Fans schuldig ist (Erschienen bei ECM/Universal).



Zugegeben: Der Bandname Brothers Of Santa Claus passt nicht zur Jahreszeit und lässt nicht wirklich aufhorchen. Die Musik dieser jungen Band aus Freiburg aber kann sich hören lassen. Der Sound auf dem zweiten Album "Not OK" (Jazzhaus/Inakustik) klingt, als seien sie die deutsche Antwort auf Snow Patrol oder Coldplay. Maximilian Bischofbergers Stimme steht der von Chris Martin in nichts nach und wechselt ein ums andere Mal gekonnt ins Falsett, Jan Horsts Gitarre sorgt für zauberhafte Momente. Nicht nur im ruhigen Titelsong "Not OK", sondern auch im wunderschönen "Evolution", dem schwebenden letzten der zehn Tracks. Gutes Songwriting, einlullende Stimmungen und ein ganz eigener Sound sorgen für weihnachtliche Gefühle mitten im Frühling. Santa hin oder her.