| 21:17 Uhr

Kino Achteinhalb
Polnisches Kino im Achteinhalb

Joana Kulig als Sängerin Zula im Liebes- und Politikfilm „Cold War – Breitengrad der Liebe“.
Joana Kulig als Sängerin Zula im Liebes- und Politikfilm „Cold War – Breitengrad der Liebe“. FOTO: Neue Visionen
Saarbrücken. Einen Blick auf das aktuelle polnische Kino wirft das Saarbrücker Kino Achteinhalb ab diesem Samstag: Ab 20 Uhr ist der jüngste Film des Oscar-Preisträgers Pawel Pawlikowski („Ida“) zu sehen: „Cold War – Breitengrad der Liebe“ erzählt die Geschichte der Sängerin Zula und des Komponisten Wiktor im Polen Ende der 40er Jahre. Von Tobias Kessler
Tobias Kessler

Zusammen arbeiten sie in einem Tanz- und Musik-Ensemble, das im Kalten Krieg immer stärker politisiert wird. Wiktor flieht in den Westen, Zula bleibt zurück; doch Jahre später sehen sie sich wieder. Das Achteinhalb hat zu der Vorstellung den Darsteller Borys Szyc eingeladen.


Weiter geht die Reihe am Dienstag mit dem Film „Beyond Words“, der von einem jungen Polen in Berlin erzählt, der sich so um Integration bemüht, dass er seine alte Heimat fast völlig verdrängt – bis sein Vater plötzlich aus Polen auftaucht. Die Regisseurin Urszula Antoniak ist bei der Vorführung dabei.

Im Oktober laufen noch der experimentelle Film „Turm. Ein heller Tag“ (17. Oktober, begleitet von der Hauptdarstellerin Anna Krotoska) und die Doku „Der Prinz und der Dybbuk“ über den Filmproduzenten Michal Waszynski (20., 24. und 25. Oktober). Die Reihe läuft bis Dezember.
www.kinoachteinhalb.de