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Kasabian und die Hölle der Discofox-Tanzschule

Saarbrücken. Als Leicester City in der letzten Saison überraschend englischer Fußballmeister wurde, da durfte das Quartett Kasabian das Partykonzert für seinen Heimatclub zelebrieren. Diese Euphorie hört man dem sechsten Studioalbum "For crying out loud" an. Mit verzerrten Gitarren und einem Stadion-tauglichen Disco-Samba-Takt eröffnen sie, weiter geht es mit charmantem Cha-Cha-Cha und einem unfassbar eingängigen Refrain. Bevor man jedoch in der David-Guetta-Discofox-Tanzschul-Hölle endet, besinnen sich die Briten wieder auf krachende Soli und die rotzig-juvenile Stimme von Tom Meighan. Alle Sperrigkeit des Vorgängers "48:13" ist über Bord, in seinen besten Momenten erinnert das Album an die glorreiche, melodieselige und beatlesverliebte Britpop-Zeit. Birgit Oster

Als Leicester City in der letzten Saison überraschend englischer Fußballmeister wurde, da durfte das Quartett Kasabian das Partykonzert für seinen Heimatclub zelebrieren. Diese Euphorie hört man dem sechsten Studioalbum "For crying out loud" an. Mit verzerrten Gitarren und einem Stadion-tauglichen Disco-Samba-Takt eröffnen sie, weiter geht es mit charmantem Cha-Cha-Cha und einem unfassbar eingängigen Refrain. Bevor man jedoch in der David-Guetta-Discofox-Tanzschul-Hölle endet, besinnen sich die Briten wieder auf krachende Soli und die rotzig-juvenile Stimme von Tom Meighan. Alle Sperrigkeit des Vorgängers "48:13" ist über Bord, in seinen besten Momenten erinnert das Album an die glorreiche, melodieselige und beatlesverliebte Britpop-Zeit.


Kasabian: For crying out loud (Columbia / Sony).