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| 20:44 Uhr

Preisverleihung an der Saar-Kunsthochschule
Hager-Preis für drei junge Künstler der Kunsthochschule

Saarbrücken. Es war in diesem Jahr keine einfache Wahl. Aus 47 Einsendungen zum vorgegebenen Thema „Kontakt“ hat die Jury des Peter und Luise-Hager-Preises elf Beiträge ausgewählt, aus denen sie nun drei Arbeiten prämierte. Alle Arbeiten, darunter aus der Endrunde viel Sehenswertes, werden in der HBK-Galerie gezeigt. Den mit 5000 Euro dotierten ersten Platz teilen sich Lukas Ratius und Frederic Zenner für die Gemeinschaftsarbeit „Contactu fungi“. Die beiden Studenten der Saar-Kunsthochschule (HBK) haben auf Nährsubstraten Handabdruck und Küsse hinterlassen. Beim Kontakt des Körpers mit dem Trägermaterial wurden auch Keime übertragen, die nach kurzer „Brutzeit“ ein zartes Abbild des Kontaktes erzeugt haben. Die Arbeit führt wunderbar vor Augen, welche unsichtbare Welt uns umgibt und dass wir bei jedem Körperkontakt mehr als nur Gefühle übertragen.

Der zweite Platz (3000 Euro) ging für „kontAKT“ an Felix Noll. Noll hat für seine Fotoinstallation je zwei Ausschnitte von Körperdetails in unterschiedlichen Maßstäben zusammengesetzt, die eigentlich nicht zusammenpassen. Und doch ergeben diese Einzelfotografien ein faszinierendes Gesamtbild, in dem Spannungen und Verbindungen entstehen.

Den dritten Platz (2000 Euro) erhielt Jenny Tran für ihre großformatigen Scherenschnitte aus schwarzem Karton, die im Stil an Frans Masereels Holzschnitte erinnern. Ihre Bildergeschichte „Die Suche“ erzählt von der Entfremdung in der digitalen Welt, die es zunehmend schwermacht, in echten Kontakt zu treten.

Läuft bis 4. März in der Galerie der HBK Saar am Ludwigsplatz in Saarbrücken. 16. März bis 14. April: Saarländische Galerie Berlin.

(gue)