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Kunst und Erinnerung
Exilarchiv eröffnet Dauerausstellung

Frankfurt.

Das Deutsche Exilarchiv 1933-1945 eröffnet morgen eine Dauerausstellung in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt. „Exil. Erfahrung und Zeugnis“ veranschauliche die Flucht von deutschen Künstlern, Schriftstellern und Wissenschaftlern vor den Nationalsozialisten und ihren Kampf für eine neue Existenz, sagte die Archivleiterin Sylvia Asmus gestern. Auf 400 Quadratmetern werden Notizzettel, Fotos, Koffer und Erinnerungsstücke gezeigt. Die 250 Exponate stammen aus den Nachlässen von Emigranten. Neben den chronologischen Kapiteln „Auf der Flucht“, „Im Exil“ und „Nach dem Exil“ bietet die Schau acht biografische Einstiege. Eine Persönlichkeit davon ist die Schriftstellerin Stefanie Zweig (1932-2014, „Nirgendwo in Afrika“).