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Berliner Volksbühne und Maxim Gorki sind „Theater des Jahres“

Berlin. Doppelter Zuschlag für Berlin: Die Volksbühne und das Maxim Gorki Theater sind gleichauf zum Theater das Jahres gewählt worden. In der Umfrage der Zeitschrift "Theater heute" gaben jeweils sechs von insgesamt 43 Kritikern den beiden Häusern ihre Stimme. Die Kür der Volksbühne dürfte vor allem eine Hommage an den langjährigen Intendanten Frank Castorf (65) sein, der sein Amt 2017 an den Museumsmanager Chris Dercon abgeben muss. Mit dem Gorki Theater wurde der völkerverbindende Ansatz geehrt, den Shermin Langhoff und Jens Hillje dort seit drei Jahren verfolgen. Agentur

Doppelter Zuschlag für Berlin: Die Volksbühne und das Maxim Gorki Theater sind gleichauf zum Theater das Jahres gewählt worden. In der Umfrage der Zeitschrift "Theater heute" gaben jeweils sechs von insgesamt 43 Kritikern den beiden Häusern ihre Stimme. Die Kür der Volksbühne dürfte vor allem eine Hommage an den langjährigen Intendanten Frank Castorf (65) sein, der sein Amt 2017 an den Museumsmanager Chris Dercon abgeben muss. Mit dem Gorki Theater wurde der völkerverbindende Ansatz geehrt, den Shermin Langhoff und Jens Hillje dort seit drei Jahren verfolgen.


Zur Darstellerin des Jahres wählten die Kritiker die Burgschauspielerin Caroline Peters für ihre Rolle als Ella Rentheim in "John Gabriel Borkman". Die Ibsen-Neuinterpretation unter der Regie von Simon Stone, eine Koproduktion von Burgtheater und Schauspiel Basel, wurde Inszenierung des Jahres. Bester Schauspieler ist Edgar Selge mit seinem Monolog "Unterwerfung" nach Michel Houellebecq am Hamburger Schauspielhaus.