| 20:32 Uhr

Steven Soderbergh und „Unsane“
Berlinale zeigt iPhone-Kinofilm

Berlin. US-Regisseur Steven Soderbergh („Ocean‘s Eleven“) hat bei der Berlinale außer Konkurrenz seinen Psychothriller „Unsane – Ausgeliefert“ vorgestellt. Claire Foy spielt eine Frau, die zwangsweise in der Psychiatrie festgehalten wird. Der Film ist technisch etwas Besonderes: Soderbergh hat für die Dreharbeiten ein iPhone genutzt. „Mit dem iPhone kann ich in Sekundenbruchteilen das filmen, was ich filmen möchte“, sagte Soderberg, „es wird für mich sicher problematisch, wenn ich zum traditionellen Arbeiten zurückkehren muss.“ Soderbergh hatte während der letzten Jahre mehrfach betont, sich aus dem Filmgeschäft zurückziehen zu wollen. Warum er es nicht tut, erklärte er in Berlin so: „Ich habe verstanden, dass ich meinen Job liebe, auch wenn mich die Regeln des Filmgeschäfts oft frustrieren.“

US-Regisseur Steven Soderbergh („Ocean‘s Eleven“) hat bei der Berlinale außer Konkurrenz seinen Psychothriller „Unsane – Ausgeliefert“ vorgestellt. Claire Foy spielt eine Frau, die zwangsweise in der Psychiatrie festgehalten wird. Der Film ist technisch etwas Besonderes: Soderbergh hat für die Dreharbeiten ein iPhone genutzt. „Mit dem iPhone kann ich in Sekundenbruchteilen das filmen, was ich filmen möchte“, sagte Soderberg, „es wird für mich sicher problematisch, wenn ich zum traditionellen Arbeiten zurückkehren muss.“ Soderbergh hatte während der letzten Jahre mehrfach betont, sich aus dem Filmgeschäft zurückziehen zu wollen. Warum er es nicht tut, erklärte er in Berlin so: „Ich habe verstanden, dass ich meinen Job liebe, auch wenn mich die Regeln des Filmgeschäfts oft frustrieren.“


Die Berlinale hat mit der Premiere von „Partisan“ (in der Reihe „Pano­rama“) auf die Berliner Volksbühne und ihren langjährigen Chef Frank Castorf zurückgeblickt. Auf die Dokumentation der Regisseure Lutz Pehnert, Matthias Ehlert und Adama Ulrich reagierte das Publikum mit viel Applaus, mancher Zuschauer äußerte auch Kritik am neuen Intendanten Chris Dercon. Kritiker befürchten, dass die Volksbühne mit dem belgischen Kurator zu einem kommerzialisierten Eventtheater werden könnte.

In „Partisan“ folgt man Castorf von 1992 bis zur letzten Aufführung 2017. Manche warfen ihm vor, er würde die Stücke zertrümmern. Seine Inszenierungen waren auch mal sieben Stunden lang und sparten nicht an Blut und Gewalt. Für andere revolutionierte er die Bühne. Zu Wort kommen etwa die Schauspieler Henry Hübchen, Sophie Rois und Martin Wuttke. „Wir waren das gefährlichste Theater der Welt. Wir waren das verdammt lange“, sagte Schauspieler Alexander Scheer nach der Premiere. „Und eins werden wir immer sein: Partisanen.“