Friedenspreis des deutschen Buchhandels

Aleida Assmann: Deutschland ein Einwanderungsland

Frankfurt. (epd) Aleida Assmann, diesjährige Trägerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, dotiert mit 50 000 Euro, ist ob des wachsenden Nationalismus in Europa „alarmiert“. Mit Blick auf die Situation in Deutschland, sagte sie am Freitag auf der Buchmesse. „Der Nationalismus war hierzulande schon immer in Nischen vorhanden und nur stillgestellt.“ Insgesamt könne das Land aber zufrieden sein mit der Aufarbeitung seiner NS-Geschichte. mehr

Entlassener Gedenkstättenleiter

Disput um Gedenkstättenleiter

Berlin. (dpa) Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) und Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) haben den Vorwurf zurückgewiesen, der entlassene Chef der Stasi-Opfer-Gedenkstätte, Hubertus Knabe, sei einer Intrige zum Opfer gefallen. „Alle Mutmaßungen, hinter der Kündigung stünden parteipolitische oder ideologische Erwägungen, entbehren jeder Grundlage“, heißt es in einem Informationspapier von Grütters an die Bundestagsabgeordneten. mehr