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Australische Ballade überzeugt beim ersten ESC-Halbfinale

Mit seiner Ballade „Don't Come Easy“ hat Isaiah den Sprung ins Finale geschafft. Foto: Julian Stratenschulte
Mit seiner Ballade „Don't Come Easy“ hat Isaiah den Sprung ins Finale geschafft. Foto: Julian Stratenschulte FOTO: Julian Stratenschulte
Kiew (dpa) - Australien hat zum dritten Mal in Folge den Sprung ins Finale des Eurovision Song Contest (ESC) geschafft. In Kiew wurde der 17-jährige Aborigine Isaiah mit seiner Ballade „Don't Come Easy“ weitergewählt. dpa

Hingegen erreichten Georgien und Island nicht genügend Stimmen des Publikums. Einen kuriosen Auftritt lieferte Montenegro. Der Sänger Slavko Kalezic überzeugte trotz Highheels und eines meterlangen, schwingenden Zopfes nicht.



Die deutsche Sängerin Levina tritt mit ihrem Lied „Perfect Life“ erst am Samstag an. Deutschland ist wie der Gastgeber Ukraine, Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien bereits für das Finale gesetzt. Der italienische Sänger Francesco Gabbani („Occidentali's Karma“) gilt bei den Buchmachern als absoluter Favorit des Wettbewerbs.

Die ukrainische Vorjahressiegerin Jamala trat vor der Verkündung des Votings mit einer neuen Performance und mit ihrem Siegertitel „1944“ auf. Das Lied handelt von der Deportation und Verbannung der Krimtataren unter Diktator Josef Stalin.

Bei dem Halbfinale am Dienstag hätte ursprünglich auch die russische Kandidatin Julia Samoilowa auftreten sollen. Die Ukraine verwehrte der Sängerin wegen eines Auftritts auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim die Einreise. Russland boykottierte daraufhin den Wettbewerb. Samoilowa trat am Dienstagabend anlässlich des Tages des Sieges, einem der wichtigsten Feiertage in der ehemaligen Sowjetunion, noch einmal auf der Krim auf. Tausende Zuschauer verfolgten den Live-Auftritt trotz starken Regens.

Das zweite Halbfinale wird am Donnerstag (21.00 Uhr) ausgetragen. 18 weitere Länder kämpfen dabei um den Einzug ins Finale. Deutschland steht als einer der größten Sponsoren des TV-Events für die Endrunde fest. Der zur ARD gehörende Sender One zeigt das Halbfinale live.



Die Finalisten feiern. Foto: Julian Stratenschulte
Die Finalisten feiern. Foto: Julian Stratenschulte FOTO: Julian Stratenschulte
Mit vielen Worten ins Finale: Dihaj repräsentiert Aserbaidschan mit dem Lied „Skeletons“. Foto: Julian Stratenschulte
Mit vielen Worten ins Finale: Dihaj repräsentiert Aserbaidschan mit dem Lied „Skeletons“. Foto: Julian Stratenschulte FOTO: Julian Stratenschulte
Die schrille Performance hat nicht gereicht: Triana Park (Lettland) ist ausgeschieden. Foto: Julian Stratenschulte
Die schrille Performance hat nicht gereicht: Triana Park (Lettland) ist ausgeschieden. Foto: Julian Stratenschulte FOTO: Julian Stratenschulte
Zum Dahinschmelzen: Salvador Sobral (Portugal) singt sich ins Finale. Foto: Julian Stratenschulte
Zum Dahinschmelzen: Salvador Sobral (Portugal) singt sich ins Finale. Foto: Julian Stratenschulte FOTO: Julian Stratenschulte
Ein smarter Typ: Robin Bengtsson vertritt Schweden im Finale. Foto: Julian Stratenschulte
Ein smarter Typ: Robin Bengtsson vertritt Schweden im Finale. Foto: Julian Stratenschulte FOTO: Julian Stratenschulte
Die Elfe aus Island: Svala hat es nicht geschafft. Foto: Julian Stratenschulte
Die Elfe aus Island: Svala hat es nicht geschafft. Foto: Julian Stratenschulte FOTO: Julian Stratenschulte
Balance-Akt: Hovig Demirjian (Zypern) ist mit dem Lied „Gravity“ im Finale vertreten. Foto: Julian Stratenschulte
Balance-Akt: Hovig Demirjian (Zypern) ist mit dem Lied „Gravity“ im Finale vertreten. Foto: Julian Stratenschulte FOTO: Julian Stratenschulte
Für Slavko Kalezić (Montenegro) ist Schluss. Foto: Julian Stratenschulte
Für Slavko Kalezić (Montenegro) ist Schluss. Foto: Julian Stratenschulte FOTO: Julian Stratenschulte
Die erste Hürde hat Isaiah genommen. Foto: Julian Stratenschulte
Die erste Hürde hat Isaiah genommen. Foto: Julian Stratenschulte FOTO: Julian Stratenschulte