Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 10:53 Uhr

Neuer Staatsorchester-Chef
Franzose wird neuer Chef des Staatsorchesters

Saarbrücken. Der junge französische Dirigent Sébastien Rouland wird neuer Chef des Saarländischen Staatsorchesters. Kommende Saison übernimmt er das Theaterorchester von Nicholas Milton. Von Oliver Schwambach
Oliver Schwambach

Sébastien Rouland wird neuer Chef des Saarländischen Staatsorchesters. Das gab Staatstheater-Intendant Bodo Busse gestern bekannt. Der junge französische Dirigent galt als Busses Wunschkandidat. Mit einer glänzenden Neueinstudierung des „Guillaume Tell“ zum Start der aktuellen Saarbrücker Opernsaison empfahl sich der Dirigent bereits im September nachhaltig für die Nachfolge von Nicholas Milton. Der derzeitige Generalmusikdirektor des Theaterorchesters verlässt die Bühne Ende der Saison; Milton wollte seinen Vertrag „aus persönlichen Gründen“ nicht verlängern.

Rouland, der als ausgewiesener Musiktheatermann gilt, aber auch reiche Konzerterfahrung hat, stammt aus der Nähe von Paris. Er hat zunächst Cello studiert, bevor er die Dirigentenlaufbahn einschlug. Marc Minkowski und das auf historische Aufführungspraxis spezialisierte Ensemble „Les Musiciens du Louvre“ haben ihn stark beeinflusst. Rouland, der kommende Saison das Staatsorchester übernimmt, debütierte an der Pariser Opéra. Stationen in Marseille, Straßburg, Lyon, Stuttgart und Wiesbaden folgten.