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Kunst und Film
Filmemacherin gewinnt britischen Turner-Preis

London. Der Turner-Preis geht in diesem Jahr an die britische Künstlerin Charlotte Prodger. Die 44-Jährige wurde für ihre teilweise mit dem iPhone aufgenommenen Kurzfilme „Bridgit“ und „Stoneymollan Trail“ ausgezeichnet.

Ihre Werke zeugten vom „tiefgründigsten Gebrauch eines Geräts, so nüchtern wie die iPhone-Kamera, die die Kunst bisher gesehen hat“, lobte die Jury. Der Turner-Preis, die wichtigste britische Auszeichnung für moderne Kunst, ist mit 25 000 Pfund dotiert.


„Bridgit“, ein teilweise autobiografisches Werk, beschäftigt sich unter anderem mit der Identität von Menschen, die sich als „queer“ bezeichnen. Ein Jahr lang filmte Prodger die schottische Landschaft und ihre Wohnung, darüber legte sie Soundeffekte aus ihrer Umgebung.