Kricket-Nationalteam aus Bangladesch entgeht Terroranschlag nur knapp

In letzter Sekunde : Kricket-Nationalteam aus Bangladesch entgeht Terroranschlag in Neuseeland

Die Nationalspieler wollten vor einem Spiel in Neuseeland die Moschee betreten, als eine Frau sie warnte, dass drinnen geschossen würde. Die Sportler legten sich in ihrem Bus auf den Boden. „Wir haben extremes Glück“, twitterte ein Spieler.

Die Kricket-Nationalmannschaft von Bangladesch ist knapp dem mutmaßlichen Terrorangriff in Neuseeland entkommen. Das Team wollte am Freitag vor einem geplanten Spiel gegen Neuseeland zum Freitagsgebet die Al-Nur-Moschee besuchen, wie die bangladeschische Zeitung „The Daily Star“ aus der Stadt Christchurch berichtete.

Als die Spieler gerade das muslimische Gotteshaus betreten wollten, habe eine Frau sie gewarnt, drinnen werde geschossen. Daraufhin legten sich die Sportler dem Bericht zufolge in ihrem Bus auf den Boden. Bei dem Angriff auf zwei Moscheen in Christchurch wurden am Freitag nach Polizeiangaben mindestens 49 Menschen getötet und Dutzende verletzt.

„Die ganze Mannschaft wurde vor aktiven Schützen gerettet!!!“, twitterte der Kricket-Spieler Tamim Iqbal Khan. „Allah hat uns gerettet“, schrieb sein Mannschaftskollege Mushfiqur Rahim auf Twitter. „Wir haben extremes Glück.“

Die Moschee liegt in der Nähe des Kricket-Stadions Hagley Oval, wo das Spiel stattfinden sollte - es wurde abgesagt. Im Pazifik-Staat Neuseeland ist nur eine Minderheit von etwa 50.000 Menschen muslimischen Glaubens, viele davon Einwanderer aus südasiatischen Ländern wie Pakistan und Bangladesch.

(cpas/dpa)
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