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Kongress: Wie das Saarland mit neuen Ideen in die Zukunft steuert

Saarbrücken. Die saarländische Landesregierung geht davon aus, dass der Strukturwandel im Land von traditionellen zu neuen Branchen im kommenden Jahrzehnt weitgehend abgeschlossen sein wird. Um dieses Ziel zu erreichen, ist auch die Allianz "Empower Deutschland - Geniales Saarland" eingebunden

Saarbrücken. Die saarländische Landesregierung geht davon aus, dass der Strukturwandel im Land von traditionellen zu neuen Branchen im kommenden Jahrzehnt weitgehend abgeschlossen sein wird. Um dieses Ziel zu erreichen, ist auch die Allianz "Empower Deutschland - Geniales Saarland" eingebunden. Ihr gehören inzwischen über 500 Mitglieder aus der saarländischen Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Bildungseinrichtungen an. Schwerpunkt dieser Allianz unter Federführung der Landesregierung ist die Suche nach Ideen und Projekten, die den Strukturwandel weiter beschleunigen und neue Arbeitsplätze schaffen. Dabei geht es auch um die Frage, wie Ideen schneller in marktfähige Produkte umgesetzt werden können. Eine erste Bilanz der Arbeit der Allianz, die seit November 2007 an den Herausforderungen arbeitet, zieht heute ab 9.30 Uhr der gleichnamige Kongress "Empower Deutschland - Geniales Saarland" in der Congresshalle. Vor anderthalb Jahren waren auf dem ersten "Empower-Deutschland"-Kongress 108 Projekte angekündigt worden. Nach einer Bestandsaufnahme von Ministerpräsident Peter Müller (CDU, Foto: dpa) geht es heute Vormittag um Innovationen in Unternehmen an Beispielen des Instituts für Neue Materialien (INM), des Fraunhofer Instituts für Zerstörungsfreie Prüfverfahren (IZFP), des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) sowie von Bosch, Saarstahl, Kohlpharma und Nanogate. Am Nachmittag wird untersucht, wie Ideen schneller an den Markt kommen. Mit Beiträgen der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW), Hydac, IDS Scheer, IHK, Sparkasse Saarbrücken, Phast GmbH, Saar-Uni. ts